Dienstag, 16. August 2011

Ganz egal wie lang der Fall ist, solange die Landung steht

Wunderschöner Abend, wunderschöne Nacht, wunderschöner Morgen, toller Tag, grausame Tatsachen, Müdigkeit und ein schlechtes Gefühl.

So einfach ist die Ordnung, die ich über drei Wochen hinweg in meinen Gedanken geschaffen habe, mit ein paar Worten zusammengebrochen. In solchen Momenten wird wohl nur zu deutlich, was in einem Jahr kaputt gehen konnte - wenn man es so bezeichnen möchte. Was ist aus mir geworden, aus dir? Wir sind beide Scheiße, Gefühle kalt, tun wonach uns die Lust steht. Rücksicht nehmen, wozu? Warum sollte man auch vernünftig werden, wenn das Leben trotzdem noch tagtäglich das Gleiche zu bieten hat? Es scheint mir, als wäre es das einzige, was uns wirklich beieinander hält. Zumindest zeitweise.
Mit dir hat mal alles angefangen. Mit dir ist etwas gegangen und hat ein Loch voller Ungewissheit gelassen, die sich seitdem mehr und mehr ausbreitet. Es gibt nichts, was mich hier halten würde, gäbe es etwas besseres. Doch warum sollte man das hier aufgeben, wenn man nicht einmal weiß wofür. Wenn man nicht einmal weiß, ob dieses Wofür existiert. Es ist so oder so ein Dem-nächsten-Tag-Entgegenfiebern, ein ständiger Wechsel der Umstände, der Meinungen und der Sympatie. Ich denke schon längst nicht mehr über gestern nach. Ich denke nicht einmal an jetzt. Dinge geschehen, Menschen kommen, Menschen gehen. Im Grunde ist es immer dieselbe Leier. - Langweiliges Leben. Wer kann mir verbieten, dass ich versuche es spannender zu machen? Keiner kann mir etwas vorschreiben und trotzdem mischt jeder sich ein.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen