Ich sitze, völlig überwältigt von mir selbst, auf der Couch und schlinge frustriert Löffel für Löffel müllers Joghurt mit der Ecke in mich hinein. Komischerweise esse ich immer Joghurt, wenn ich verwirrt bin. Ich frage mich, wo dieses undefinierbare Gefühl herkommt, immer dann, wenn man es am wenigsten ahnt. Es taucht auf, wenn doch gar kein Grund dafür zu finden ist und reißt blitzschnell und zielsicher alles nieder. Die Geborgenheit, jedes gute Gefühl, es zerstört alles. Als wolle es mich vor ihm beschützen.
Selbst wenn ich einem Menschen die Chance lasse, mir näher zu kommen, lasse ich mir doch selbst nie die Möglichkeit ernsthaft darauf einzugehen. Könnte mir irgendein Mensch doch bitte einmal dieses verdammte Phänomen erklären?
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