Sonntag, 4. September 2011
How should I feel?
Fühlt sich so verliebt sein an? Wenn man abends in seinem Bett liegt, den ganzen Tag gehofft hatte etwas von ihm zu hören und sich nun wünscht, dass er einfach nur da wäre? Das man seine Anwesenheit spüren kann, ihm beim Schlafen zusieht und ihn atmen hört. Und wie man traurig wird, weil das alles nur Wunschvorstellungen sind. Wenn einem so vieles einfällt, alles worüber man gesprochen, diskutiert hatte, man immer die Ansichten des anderen teilte.
Wie du auf mich wartest, an dein Auto gelehnt aus dem mir laute Musik entgegendröhnt und ich die Bässe stärker spüre, je näher ich dir komme. Du stehst da, ganz gelassen, mit einer Kippe im Mund, die Sonnenbrille mit den Regenbogengläsern im Gesicht und deinem grauem Cap auf dem Kopf. Ich kann mich nicht erinnern, dich früher auch schon so schön gefunden zu haben, so anziehend. Du hast eine große Nase und kleine, grünbraune Knopfaugen. Hätte es nie für möglich gehalten, dass ich dich eines Tages so sexy finden würde, wie ich es jetzt tue. Du bist ein smarter Typ, weißt wovon du sprichst und hast Ahnung von dem was du tust. Bist tollpatschig, stolperst die Treppe hinauf oder legst dich auf die Fernbedienung. Schleppst mich durch die Bude, obwohl du genau weißt, dass ich es hasse durch die Gegend getragen zu werden. Erzählst, wenn wir aneinandergekuschelt auf der Couch liegen, mitten in die Ruhe hinein irgendetwas irre Komisches, worauf hin ich in Lachkrämpfe ausbreche, du mich nur fragend ansiehst und ebenfalls beginnst zu lachen.
Du redest über dies und das, ich höre dir gerne dabei zu. Ich könnte es ewig tun, fühle mich geborgen im Klang deiner Stimme. Du bist ein Charmeur, scheinst genau zu wissen in welchem Moment du was sagen musst. Deine Komplimente berühren mich, auch wenn ich das nicht zugebe.
Kannst du nicht einfach bei mir sein?
Themen:
Fotografie,
Gedanken
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